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Proben: Das Haus der Chöre bietet uns dafür eine großartige Möglichkeit.

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Dirigent: Christian Kabitz leitet den Cäcilienchor seit fast dreißig Jahren.

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Frankfurt: Wir sind ein fester Bestandteil der Musikkultur der Weltstadt am Main.

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Zusammen: Gemeinsam den perfekten Klang suchen, das ist unser Anspruch.

Logo des Cäcilienchors
200 Jahre Cäcilienchor - 1818 Frankfurt am Main 2018

Der Cäcilienchor Frankfurt

Seit sich im Sommer 1818 sechsundzwanzig gesangswillige Damen und Herren der Frankfurter Gesellschaft im Privathaus des Operntenors Johann Nepomuk Schelble trafen, sind nunmehr 200 Jahre vergangen. Der Chor, der seinen Namen der heiligen Cäcilie, Schutzpatronin der Kirchenmusik, verdankt, hat sich seitdem von einer Kulturinitiative zu einer Kulturinstitution in Frankfurt und weit über dessen Grenzen hinaus entwickelt und ist Deutschlands zweitältester Konzertchor.

Einer der Dirigenten der ersten Stunde war Felix Mendelssohn Bartholdy, der als junger Komponist dem Chor sein Oratorium „Paulus“ widmete und ihn und seine Art zu singen überdies mit dem mittlerweile berühmt gewordenen Satz „Die Leute singen mit soviel Feuer und so zusammen, dass es eine Freude ist“ lobte. Weitere Dirigenten waren Hans Pfitzner, Hermann Scherchen, Clemens Krauß, Bruno Vondenhoff und Kurt Thomas, der später zu Leipzig Thomaskantor wurde, sowie Theodor Egel und Enoch zu Guttenberg.

Seit 1988 ist Christian Kabitz künstlerischer Leiter des Cäcilienchores und widmet sich nicht nur den geliebten Oratorien und Passionen Johann Sebastian Bachs, sondern bringt auch seltener gegebene Werke der Chormusik zu Gehör, zum Beispiel Edward Elgars „The Dream of Gerontius“, Paul McCartneys „Liverpool Oratorio“ oder Werke des norwegischen Komponisten Knut Nystedt. 2007 wurde die Kirchenoper „Augustinus“ von Winfried Hiller erstmalig in Frankfurt aufgeführt.

Der Cäcilienchor beim Weihnachtskonzert 2017 in der Dreikönigskirche Frankfurt

Neben alter Musik von Schütz und Monteverdi nimmt sich der Cäcilienchor auch A-capella-Literatur der Romantik mit Werken von Brahms, Mendelssohn und Bruckner vor. Hinzu kommen regelmäßige Engagements zu den traditionellen Museumskonzerten in der Alten Oper Frankfurt, wo der Chor schon unter Dirigenten wie Kurt Masur, Gerd Albrecht sowie Michael Gielen, Nicola Luisotti, Paolo Carignani und Sebastian Weigle zu hören war.

Im Jahr 2000 wurde der Cäcilienchor mit dem Binding Kulturpreis ausgezeichnet. Reisen nach Japan und in die USA (zuletzt 2013) sowie Konzerttourneen durch Europa bestätigen die erfolgreiche Arbeit des Chores und seines Dirigenten.

Der Cäcilienchor ist Mitglied im Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC):

Logo des VDKC.
In den mehr als 90 Jahren seines Bestehens ist der VDKC zu einer gemeinnützigen Vereinigung profilierter und besonders ambitionierter Laienchöre von bundesweiter Repräsentanz gewachsen. Seine ideelle Grundlage ist die Pflege anspruchsvoller Chormusik in Aufführungen mit hohem künstlerischen Rang. Das Chorkonzert als künstlerisches und gesellschaftliches Ereignis steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des VDKC und seiner Mitgliedschöre.

Quelle: VDKC-Homepage